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Ernst K. Simader
wirtschaftsingenieur .net
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Migration Ich unterstütze Sie bei der Ablösung von VB6-Anwendungen.

Klassische Visual-Basic-6-Programme sollten dringend durch moderne Lösungen ersetzt werden - vor allem, wenn es sich um unternehmenskritische Anwendungen handelt.

Mit dem .NET-Framework ("DOT NET") hat Microsoft "Visual Basic" völlig neu entworfen und in eine echte objektorientierte Sprache umgewandelt.

Das bringt erhebliche Vorteile mit sich:

Der entscheidende Nachteil ist, dass VB.NET mit VB6 nicht kompatibel ist und der Programmcode von VB6 mit einem VB.NET-Compiler in kein lauffähiges Programm übersetzt werden kann. Es gibt zwar Konvertierungswerkzeuge, um VB6-Code in VB.NET umzuwandeln - die einhellige Meinung ist allerdings, dass eine Neuentwicklung sinnvoller ist, weil nur so die Vorteile von .NET bestmöglich genutzt werden können.

Auf den ersten Blick erscheint ein Upgrade von VB6 auf VB.NET sinnlos und unwirtschaftlich zu sein. Warum sollte viel Geld für ein neues Programm ausgegeben werden, das nicht mehr kann als das alte Programm? Bei genauerem Hinsehen gibt es jedoch einige gewichtige Argumente, die für eine Umstellung sprechen.

Wenn von einem Unternehmen auf ein System Wert gelegt wird, dass jederzeit an neue Situationen angepasst werden kann, sollte berücksichtigt werden, dass das mit VB6-Anwendungen nur mehr eine begrenzte Zeit möglich ist bzw. die Kosten für Programmänderungen steigen werden.

Prinzipiell gibt es folgende Ansätze, um mit dieser Problematik umzugehen:

  1. Nichts machen
    Wenn mittelfristig an eine Ablösung der bestehenden VB6-Systeme gedacht wird, dann kann ruhigen Gewissens mit den vorhandenen VB6-Programmen weiter gearbeitet werden.
  2. Ablösung des Systems durch eine Standard-Software
    Vielleicht gibt es mittlerweile auf dem Markt eine attraktive Standardlösung, mit der die Aufgaben der VB6-Lösung zufriedenstellend erledigt werden können?
  3. 1:1-Portierung mit Migrationstools
    Der Einsatz von Migrationstools ist nur bedingt für einzelne Programmfragmente sinnvoll. Diese Tools arbeiten zum einen nicht hundertprozentig und zum anderen wird dadurch "nur" eine 1:1-Umstellung erreicht. Ziel sollte aber eine Verbesserung der Software-Architektur in Richtung objektorientierter Programmierung sein.
    Oftmals ist eine 1:1-Migration gar nicht möglich, weil die benötigten Komponenten in VB.NET nicht zur Verfügung stehen. Das ist der Fall, wenn sogenannte "Third-Party-Tools" zur Tabellenverarbeitung, zur Erzeugung von Druckberichten oder für andere Zwecke eingesetzt werden.
  4. Redesign und Upgrade auf .NET
    Statt Geld in Form von Anpassungen und Erweiterungen in veraltete Programme zu investieren, ist es sinnvoller, auf die neue IT-Plattform zu setzen. Wenn die bestehenden Systeme gut eingeführt sind und eine hohe Anwenderakzeptanz besitzen, erscheint es nahe liegend die Programme gezielt auf das .NET-Framework umzustellen.
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